Verwaltungsvorgänge und Digitalisierung – ein Widerspruch!?

Für das Thema Digitalisierung sollte kein Gesetz nötig sein. Die öffentliche Verwaltung wird über das OZG – Onlinezugangsgesetz angeschubst nahezu 600 Vorgänge zu digitalisieren.
Das BmWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat zur Standardisierung dieses Großprojektes das Kerndatenmodell „XUnternehmen“ geschaffen. Das „XUnternehmen“ soll eine standardisierte Grundlage für eine digitale, medienbruchfreie Kommunikation zwischen Wirtschaft und Verwaltung bilden. Denn daran fehlt es bisher am meisten – an STANDARDS!
Doch bevor standardisiert und digitalisiert wird, steht doch die Frage nach dem Nutzen. Viele Leistungen aus dem OZG-Katalog treffen nicht die Lebenswirklichkeit der Bürger/ Kunden und spielen eine eher sekundäre Rolle. Eine Bewertung welche Vorgänge sinnvoll sind und häufig stattfinden scheint ebenfalls nicht stattgefunden zu haben.
Den größten Digitalisierungsschub brachte bekanntermaßen die Coronapandemie und nicht die Führungsspitzen in Unternehmen/ öffentlichen Verwaltungen. Die damit offenbarten und eklatanten Mängel fehlender standardisierter und digitaler Prozesse wurden nicht nur beim Beantragen der Coronahilfen, beim Homeschooling oder beim Impfterminlotto ersichtlich.
Prozesse standardisieren und digitalisieren – packen wir es an – Mittel und Möglichkeiten sind vorhanden…











